Ausbildung in Zeiten von COVID-19:  Abstand, Maske und Distanzunterricht!

Ausbildung in Zeiten von COVID-19: Abstand, Maske und Distanzunterricht!

Die Corona-Krise betrifft alle, auch die Auszubildenden.  Henning ist im ersten Lehrjahr zum Fachinformatiker für Systemintegration bei corent networks GmbH.  In diesem Interview erzählt er uns von seinem besonderen Start ins Berufsleben und gibt Einblicke in seinen momentanen Arbeitsalltag.

Fangen wir mal am Anfang an, Henning kannst Du Dich bitte kurz vorstellen? Wie alt bist Du? Wo kommst Du her?  

Henning: Hallo! Ich bin Henning, 23 Jahre alt und lebe in Schwerin.

Seit dem 01.09.2020 mache ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hier bei corent networks GmbH.

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Adebars Nest und der wunderschöne Blick auf Schwerin.

Wie kam es zur Entscheidung für den Beruf Fachinformatiker für Systemintegration?

Henning: Ich habe nach der Schule eine Berufsausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker abgeschlossen.  Nach 2 Jahren Berufserfahrung, wurde mir klar, dass ich meine Liebe zur Informatik zum Beruf machen möchte und daher umschulen muss.

Ich bin ein Tüftler und habe Spaß daran, Probleme zu lösen und mit Menschen zu kommunizieren. Der Fachinformatiker Systemintegration hält die Technik am Laufen und beinhaltet so viele Facetten der IT: von der Einrichtung der Hard- und Software, der Kommunikation mit den Kunden, Wartung und Service der Hardware, IT-Security Lösungen, Monitoring und Updates der Software. Meine Ausbildung passt perfekt zu mir.

Henning liebt es in der hauseigenen Werkstatt zu tüfteln!

Wie bist Du auf corent networks gekommen?

Henning: Zuerst einmal durch persönliche Empfehlung!  Die Webseite, die langjährige Geschichte und die Werte der Firma haben mir dann bei meiner Recherche sehr gut gefallen und ich bin heilfroh, dass ich ausgesucht wurde, denn dazu kam noch ein nettes Team.   Ich hatte von Anfang an das Gefühl ein vollwertiges Mitglied der corent‘ler zu sein.  Hier wird Zusammenhalt und Teamarbeit großgeschrieben und das finde ich toll!  

Wie sieht Dein derzeitiger Alltag bei corent aus?

Henning: Hier ist kein Tag wie der andere: die Aufgaben der Fachinformatiker bei corent sind sehr abwechslungsreich, gerade in Zeiten von Corona.  Unsere Kunden sehen sich mit vielen neuen digitalen Herausforderungen konfrontiert und die Hilfe der IT-Dienstleister ist gerade jetzt von größter Bedeutung, um Unternehmen weiter am Laufen zu halten.  Deshalb weiß ich nie was mich am nächsten Tag erwartet, trotz gut organisierter interner Arbeitsabläufe und einem eingespielten Team. Gerade diese Abwechselung und Flexibilität liebe ich an diesem Beruf.

Corona bedingt versuchen wir natürlich momentan viele Probleme unserer Kunden remote zu bearbeiten und ich unterstütze den Telefon Support und das Monitoring.  Dennoch begleite ich meine Kollegen auch bei Kunden Projekten; helfe bei der Verkabelung von Hardware; der Einrichtung von Server und Telefonsystemen; und unterstütze den Kundensupport vor Ort. 

Viele unserer Kunden sind derzeit im Home-Office und daher sind die Schutzmaßnahmen beim Arbeiten vor-Ort gewährleistet.  Das Tragen der Maske ist aber schon nervig und ich freue mich auf richtige Kundenkontakte nach Corona.

Leere Büroräume machen das Arbeiten vor-Ort unter Corona Bedingungen einfacher für das Team von corent

Wie hat Corona Deine Arbeit, und die Deiner Mitarbeiter verändert?

Henning: corent networks hat schon frühzeitig auf die COVID-19-Pandemie reagiert, Mitarbeiter aufgeklärt und rechtzeitig Schutzmaßnahmen ergriffen, um unser Team und unsere Kunden zu schützen. Gleichzeitig wurde das Arbeiten im Home-Office angeboten, während andere in separaten Räumlichkeiten untergebracht wurden. 

Die Aufgaben eines Auszubildenden zum Fachinformatiker für Systemintegration sind auch während der Pandemie die gleichen.  Es gibt neue, spannende Projekte und Kunden stehen vor veränderten Herausforderungen, bei denen wir remote oder vor-Ort weiterhelfen; natürlich mit Abstand, Desinfektionsmittel und Maske. 

Der persönliche Umgang mit den Kollegen ist aber durch diese Schutzmaßnahmen weitgehend ausgesetzt und das vermisse ich sehr.  Kein gemeinsames Essen, keine Teamevents, Kommunikation weitgehend nur über digitale Kanäle…. Einige Mitarbeiter sieht man derzeit leider nur noch online, das ist schon traurig. 

corent kommuniziert intern weitgehend über das 3CX Video Konferenz Tool.

Meinst Du, die Corona Pandemie hat gezeigt, dass der Beruf des Fachinformatikers ‚systemrelevant‘ ist?  Was empfindest Du?

Henning: Absolut.  Die Pandemie hat allen gezeigt, wie wichtig IT Systeme und IT- Sicherheit sind. 

Wir unterstützen Unternehmen mit den richtigen Homeoffice Lösungen, damit sie weiterhin arbeitsfähig bleiben.  Um Homeoffice anzubieten, müssen viele Unternehmen in digitale Ausrüstungen investieren und brauchen fähige IT-Experten, die Sie mit Hard- und Software Lösungen, sowie IT-Security und IT-Support unterstützen.  Mobiles Arbeiten setzt gut eingerichtete Notebooks, Telefonsysteme, Netzwerke und Serversysteme; sichere VPN Anschlüsse; sowie gut funktionierende Telefonkonferenz-Tools voraus.

Es gibt also viel Arbeit für einen Fachinformatiker.  Unsere Arbeit ist mit der Einrichtung der IT-Landschaft ja auch nicht getan! Die Systeme am Laufen zu halten ist genauso wichtig.  Unser Kunden Support- und Monitoring Tool ist daher unentbehrlich, um das Unternehmensnetzwerk unserer Kunden rund um die Uhr im Blick zu behalten und Störungen schnell zu beheben. 

Wir Fachinformatiker sind immer im Einsatz und das macht diese Ausbildung für mich interessant, zukunftssicher und definitiv ‚systemrelevant‘!

Henning beim löschen von Festplatten.

Wie hat sich Dein Schulalltag verändert?

Henning: Wir haben unseren Unterricht an der Berufsschule in Blockphasen von zwei Wochen.  Leider kam die Pandemie gleich zum Anfang meiner Ausbildung und ich hatte nur 4 Wochen Präsensunterricht!  Seitdem gilt Distanzunterricht.   

Distanzunterricht ist ok für eine gewisse Zeit, aber mir fehlt die direkte Kommunikation mit den Lehrern und meinen Mitschülern.  

Im Präsenzunterricht konnte ich flexibel Fragen stellen und bekam sofort eine detaillierte Antwort.  Beim Homeschooling nutzen wir E-Mail oder Web Meetings zur Kommunikation von Aufgaben, Fragen und anfallenden Informationen; das ist eine völlig neue Situation.  Man muss sich beim Homeschooling viel mehr organisieren, aber ich bekomme das ganz gut hin. Die technische Ausrüstung ist natürlich durch meinen Arbeitgeber gewährleistet und ich bin mit der neuesten Hardware ausgestattet.

In der Schule nutzen wir die itslearning Software für den Lernprozess und Austausch der Lernmittel. Das funktioniert eigentlich ganz gut, ist jedoch weit entfernt vom optimalen digitalen lernen.

Außerdem fehlt mir das gemeinsame Lernen mit meinen Klassenkameraden sehr.  So richtig Freunde finden ist in der jetzigen Situation nicht möglich.  Deshalb hoffe ich auf baldige Rückkehr in den normalen Schulalltag.  

Was ist das Erste, was du machst, wenn sämtliche Corona Auflagen wieder vollständig aufgehoben sind?

Henning: Da kann ich mich gar nicht richtig festlegen.  Es gibt so viele Sachen, die ich SOFORT machen werde. 

Ich freue mich auf mehr private Kontakte und natürlich auf das Auflegen in Clubs.  Normalerweise reise ich in meiner Freizeit als DJ für Harder-Styles durch ganz Norddeutschland, aber durch Corona sind nun alle Events entweder abgesagt, oder durch Livestream ersetzt.  Die Live Events fehlen mir sehr!

Außerdem kann ich nach der Pandemie endlich wieder auf LAN-Partys mit meinen Freunden zocken und im Fitnessstudio trainieren! 

Henning @ReActive.Sounds.Official
German Hardstyle Producer and DJ

Was liebst Du an deiner Ausbildung?

Henning: Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll, es gibt so vieles.

Ich arbeite in einem tollen Team.  Die tägliche Arbeit ist sehr abwechslungsreich und ich liebe die Technik an der wir arbeiten.  In diesem Beruf lerne ich täglich so viel Neues dazu.  Ein Fachinformatiker muss immer auf dem neuesten Stand sein, das gefällt mir an meinem Beruf. 

Trotz Pandemie kann ich nach meinen ersten sechs Monaten Ausbildung und vielen interessanten Projekten auf jeden Fall sagen: Ich fühle mich wohl hier und freue mich riesig auf die kommenden Jahre.  Natürlich auch auf einen Arbeitstag ohne Maske und Abstand!

Henning kommuniziert gerne mit Kunden und hilft oft beim Ticket System und Monitoring.

Was sind Deine Zukunftspläne?

Henning: An erster Stelle steht natürlich der erfolgreiche Abschluss meiner Ausbildung.  Danach würde ich gerne hier bei corent bleiben und mich intern weiterentwickeln.  Ich bin mir sicher: hier wird es nie langweilig.  

Welche positiven Impulse nimmst Du aus dieser Krise mit?

Henning: Die Pandemie hat uns Allen gezeigt, wie wichtig Teamspirit ist.  Um immer wieder neue Herausforderungen zu meistern, müssen alle Mitarbeiter zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. 

In der Schule gilt das natürlich auch.  Meine Mitschüler und ich arbeiten im Distanzunterricht gemeinsam zusammen, um den Lernstoff auch ohne Präsenzunterricht zu meistern.

Die Pandemie hat die Digitalisierung in vielen Unternehmen unserer Region vorangetrieben.  Das ist gut, aber wir sind noch am Anfang.  Es gibt also auch in Zukunft viel Arbeit für Fachinformatiker für Systemintegration bei corent networks GmbH: packen wir es an!

Wir sind gespannt, was Henning in den nächsten Jahren bei corent erlebt und werden euch auf dem Laufenden halten!  

Schaut immer mal wieder rein bei www.corent.de, um mehr über unsere Leistungen; sowie weitere Stories unserer Azubis und andere spannende Geschichten, Tipps und IT-News zu lesen.  Viel Spaß!

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